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Recruiting Video erstellen: So finden KMU Mitarbeiter

Recruiting Video erstellen: So finden KMU Mitarbeiter

Ein Stelleninserat erreicht Leute, die suchen. Das Problem: Die guten Fachkräfte suchen nicht. Sie haben einen Job und scrollen abends durch Instagram. Genau dort muss ein Betrieb sichtbar sein, wenn er sie will.

Warum das Inserat allein nicht mehr funktioniert

Auf jobs.ch stehen für eine Pflegefachperson in Winterthur an einem beliebigen Tag über hundert offene Stellen. Die Inserate sehen alle gleich aus: Anforderungen, Aufgaben, «wir bieten». Wer wechseln will, hat die Auswahl – und entscheidet nach Bauchgefühl. Das Bauchgefühl entsteht nicht beim Lesen, sondern beim Sehen: Wie ist das Team? Wie redet der Chef? Würde ich mich dort wohlfühlen?

Ein 30-Sekunden-Video beantwortet diese Fragen. Ein Inserat kann das nicht.

Wie ein Recruiting-Video aufgebaut ist

Die Videos, die bei unseren Kunden funktionieren, haben alle den gleichen Aufbau. Ein Hook in den ersten zwei Sekunden, der die Zielgruppe direkt anspricht: «Bist du Pflegefachfrau und hast genug von Schichtplänen, die dich nicht fragen?» Dann 20 Sekunden echter Betrieb: das Team, der Arbeitsplatz, der Inhaber, der in einem Satz sagt, was bei ihm anders ist. Zum Schluss ein klarer Aufruf: «Bewirb dich in zwei Minuten» mit Link.

Kein Schauspiel, keine Sprecher, keine Stockbilder. Die Leute vor der Kamera sind die, mit denen der Bewerber später arbeitet. Das ist der Grund, warum es wirkt.

Was das Video allein nicht kann

Ein Video, das auf dem Instagram-Profil des Betriebs liegt, sehen die eigenen Follower – also Kunden und Bekannte, nicht Bewerber. Damit es die richtigen Leute erreicht, wird es als Werbeanzeige ausgespielt: an Personen in 15 Kilometern Umkreis mit passender Ausbildung, auch wenn sie gerade nicht suchen.

Dazu braucht es eine Landingpage, auf der die Bewerbung in fünf Fragen erledigt ist. Kein Lebenslauf, kein Motivationsschreiben – das kommt später. Wer den Einstieg leicht macht, bekommt mehr Bewerbungen. Wir bauen diese Seiten über unsere eigene Recruiting-Plattform, und der Betrieb sieht alle Bewerbungen an einem Ort.

Was es kostet

Ein Recruiting-Dreh mit vier Videos inklusive Konzept, Schnitt und Landingpage ist bei uns ein Paketpreis, die laufende Betreuung der Anzeigen ein fester Monatsbetrag. Das Werbebudget liegt bei den meisten Kunden zwischen CHF 300 und 600 pro Monat und geht direkt an Meta. Die genauen Zahlen nennen wir im Gespräch, weil sie davon abhängen, wie viele Stellen und Standorte ein Betrieb hat.

Zum Vergleich: Ein Personalvermittler verlangt für eine vermittelte Pflegefachperson 15 bis 25 Prozent des Jahreslohns, also CHF 12'000 bis 20'000. Für eine Person.

Was es bringt

Was eine Anfrage über Meta kostet, hängt von der Zielgruppe ab. In unseren Kampagnen 2026 lag der Preis pro Lead zwischen rund CHF 4 bei breiten Konsumenten-Zielgruppen und CHF 20 bis 35 bei eng gefassten Berufsgruppen. Für Pflegepersonal oder Handwerker im Umkreis von 15 Kilometern muss man mit dem oberen Bereich rechnen. Bei CHF 400 Werbebudget sind das grob zehn bis zwanzig Bewerbungen im Monat – das ist eine Grössenordnung, keine Garantie.

Für wen es nicht passt

Wer eine einzelne Stelle einmalig besetzen will und danach zwei Jahre Ruhe hat, für den lohnt sich der Aufbau nicht. Recruiting-Videos zahlen sich aus, wenn ein Betrieb laufend Personal braucht – Pflege, Gastro, Handwerk, Garagen, Reinigung. Dort ersetzt eine laufende Kampagne den ständigen Gang zum Vermittler.

Wenn Sie wissen wollen, ob das für Ihren Betrieb funktioniert: Wir schauen uns in 20 Minuten an, wen Sie suchen und wo diese Leute sind.

Kostenlose Beratung buchen: marustudio.ch/erstgespraech